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Training:

Wasserworkingseminar mit Angelika Theuerkauf am 16.09.2006

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Am Samstag, den 16.09.2006 trafen wir uns bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen um 09:30 Uhr in der Nähe der holländischen Grenze, um diese dann bei der Fahrt zum eigentlichen Trainingsgelände zu überqueren. Ziel war das Gelände einer ehemaligen Kiesbaggerei mit traumhaften Möglichkeiten für ein ausgedehntes Wasserworkingseminar. Nur Dank Atze und Irmi war es uns möglich, dieses im Privatbesitz befindliche Gelände auch nutzen zu können.

Nachdem sich alle Teilnehmer untereinander vorgestellt hatten, erläuterte Angelika den Ablauf des Trainingstages. Leider versäumte sie es, uns auf ein besonders hinterhältigen, mit Treibsand gefüllten See hinzuweisen, was ich auch sofort ausnutze und bis zu den Knien im Schlamm versank.

Nachdem sich alle von dem Schreck erholt und ich mich vom Schlamm befreit hatte, konnten nun alle hellwach mit dem Training beginnen.

Als 1. Aufgabe zum Warmwerden sollten unsere Hunde eine Landmarkierung arbeiten. Hier war darauf zu achten, daß keiner ins Wasser einsprang, was alle Teams mit Bravour meisterten.

Als 2. Aufgabe gab es eine kombinierte Land-Wasser-Markierung, wobei die Landmarkierung zuerst gearbeitet werden sollte. Auch dies stellte keine größeren Probleme dar. 

In der 3. Aufgabe arbeiteten wir in 2er Teams. Auch hier wurde wieder die Wasser-Land-Markierung gearbeitet, wobei der 1. Hund die Landmarkierung und der 2. Hund die Wassermarkierung arbeiten mußten. Danach wurde getauscht. Unsere Hunde zeigten sich nach der willkommenen Abkühlung von ihrer besten Seite.

Jetzt hieß es erst mal Sachen packen und es ging weiter zum nächsten Trainingspunkt.

Die 4. und 5. Aufgabe waren reine Wasseraufgaben. Der Hund mußte eine Markierung über Wasser arbeiten. Auf dem Rückweg wurde dann noch ein Blind ausgelegt, auf welches der Hund anschließend eingewiesen wurde. Hier zeigte sich deutlich der Rassenunterschied zwischen Standard- und Arbeitslinie. Zwar erfüllten alle Hunde ihre Aufgabe, aber es zeigte sich in der Geschwindigkeit der zuchtbedingte Unterschied. Zwischen den 2 Aufgaben lag die wohlverdiente Mittagspause, wobei das Hauptgesprächsthema bei allen die zurückliegenden Aufgaben waren. Angelika beantwortete die speziellen Fragen von uns Teilnehmern.

Nach einem weiteren Standortwechsel folgten 3 weitere Wasseraufgaben. Die 1. Aufgabe war eine Landmarkierung über Wasser zu holen. Die Schwierigkeit bestand darin, daß in dem Gewässer eine kleine Landzunge war, die die Hunde überqueren mußten. Als 2. Aufgabe wurde eine Markierung auf eine weitere gegenüberliegende Landzunge geworfen. Danach wurden beide Aufgaben miteinander kombiniert. Diese, sehr anspruchsvolle Aufgabe konnte nicht von allen Teams perfekt gemeistert werden. Aber Dank Angelikas Aufbau und Geduld kamen alle zum Erfolg.

Nun gingen wir zu unserem letzten Standort an diesem Tag (mal das Restaurant für die anschließende Stärkung außer Acht gelassen).

Hier stand noch mal eine Aufgabe an, die zum Abschluß für alle Hunde zum Erfolg werden sollte. Hierfür wurde ein lange Land- und Wassermarkierung geworfen. Jedes Team durfte selbst entscheiden, wie es die Aufgabe lösen möchte. Alle haben dies wieder mit Bravour gemeistert.

Als Highlight hatten Angelika und Atze etwas ganz Besonderes für uns parat. 2 Enten!!! Nun durfte jeder, der wollte, mit seinem Hund die jagdlichen Ambitionen testen, was natürlich auch einige taten. Dafür haben wir eine Land- und Wassermarkierung mit der Ente gearbeitet. Obwohl unsere Hunde ziemlich müde waren, wurden alle nochmal wach und haben diese Aufgabe mit sehr viel Spaß gemeistert. Wir haben unseren Essex auch nicht wieder erkannt, denn plötzlich wurde er noch mal richtig schnell (auch beim Schwimmen).

Nach einem anschließendem Gruppenfoto machten wir uns auf den Rückweg. Einige von uns ließen den Abend bei einem Pfannkuchen und kühlem Bier ausklingen. 

Wir möchten uns ganz herzlich für das tolle Seminar bei Angelika bedanken. Du hast Dir wieder sehr viel Mühe gemacht, uns und unsere Hunde gut beobachtet und uns wertvolle Tipps mit auf den Weg gegeben. Wir sind immer wieder gern dabei!

Auch möchten wir uns auch bei Atze und Irmi bedanken. Ihr wart tolle Helfer und das Revier war einfach Klasse. 

Ich möchte mich auch bei meinem Axel bedanken, der nicht nur wieder einmal ein toller Helfer war, sondern noch dazu tolle Fotos geschossen hat.
 
  

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