Wir über uns
Mein Name ist Vivi, ... ja einfach nur Vivi, wie die "Bach" eben. Ich bin im November 1967 in Berlin geboren. Als Kind hatte ich immer den Traum einen eigenen Hund haben zu dürfen. Dieser Wunsch konnte mir als Kind aufgrund von Platzmangel nicht erfüllt werden. Eine Freundin meiner Mutter lebte am Rand der Stadt und hatte einen Altdeutschen Schäferhund, der auf dem Namen "Barry" hörte. Da ich sehr viel Zeit bei dieser Familie verbrachte, wurde Barry "mein" Hund. Wir streiften gemeinsam durch die Wälder, ich "erzog" ihn mit meiner kindlichen Naivität von 11 Jahren und manchmal schlief ich auch mit ihm auf seiner Hundedecke. Barry wartete jeden Tag am Gartenzaun auf mich und wußte genau, mit welcher Straßenbahn ich kam. Zur Begrüßung wälzten wir uns zwangsläufig im Gras, da Barry mich immer umwarf. Danach gingen wir gemeinsam in die spannende Welt hinaus. Er war ein toller Hund, der mir schon als Kind sehr viel beigebracht hat.
1984 sind wir dann umgezogen und so trennten sich leider unsere Wege. Das Erfreuliche war dabei, daß wir endlich zu einem eigenen Hund kamen, eine Cavalier King Charles Spaniel Hündin, die man vom Tierschutz aus einer verlassenen Wohnung geholt hatte. Sie war damals ca. 10 Monate alt und lebte in dieser Wohnung mit etlichen anderen Hunde. All diese Hunde wurden nicht richtig versorgt und haben auch keine Erziehung genossen. Wir haben der armen kleinen Seele endlich ein Zuhause geboten und sie lebte viele Jahre bei uns. Später kam noch ein zweiter Hund dazu, den meine Mutter aus der Türkei mitgebracht hatte.
Irgendwann zog ich in meine eigene Wohnung und schnell kam der erste wirklich eigene Hund aus dem Tierheim zu mir. Auch Katzen gehörten in meinen Haushalt, die allesamt Findelkinder waren. Ich fand sie in Mülltonnen (unglaublich!), ausgesetzt in Gebüschen oder sie saßen halb verhungert bei mir vor der Tür. Es ist unfassbar, wozu Menschen fähig sein können.
Es dauerte nicht lange und es kam ein zweiter Hund dazu, den ich von einer Familie als Welpe wegholte, da diese die kleinen Welpen und erwachsenen Hunde schwer misshandelt haben. Meine kleine Hündin war extrem ängstlich, sie zuckte bei den kleinsten Geräuschen zusammen, wenn wir anderen Hunden oder Menschen begegneten, dann kletterte sie wie eine kleine Katze an mir hoch. Ich habe mit viel Liebe, Ruhe, Geduld und Motivation mit ihr gearbeitet und sie entwickelte sich zu einer ganz tollen Hündin. Allerdings war sie bei Menschen immer zurückhaltend, sie suchte sich ihre Menschenfreunde sehr genau aus.
Heute lebe ich mit meinem Mann Axel, unserer Mischlingshündin Kira, geb. 2000, und unserem Golden-Rüden Essex, geb. 2004, unserer Golden-Hündin Aponi, geb. 2006, und unserer Golden-Hündin Lulu, geb. 2009, aus unserem A-Wurf in Ratingen. Wir leben in einem Haus mit schönem Garten, umgeben von Wiesen und Wäldern, eben in einer Umgebung, die Hunde und auch wir Menschen brauchen.
Axel hatte bis zu unserer Begegnung eigentlich keine Beziehung zu Tieren, da er nie welche hatte. Am Anfang war ihm meine Kira noch nicht ganz so geheuer, aber sie hat es geschafft, ihn davon zu überzeugen, daß Hunde ganz tolle Wesen sind. Heute ist er für das Schmusen zuständig, was die ganze Rasselbande sehr genießt.
Kira habe ich im Anfang 2001 von einem unseriösen Hundehändler befreit. Sie war damals knapp 5 Monate alt, todkrank und psychisch ein völliges Wrack. Ich mußte sehr viel Überzeugungsarbeit leisten, damit sie Vertrauen zu Menschen entwickelt. Ich habe mit Kira die Begleithundeprüfung abgelegt. Ihr größtes Glück ist das Apportieren von Tennisbällen, darin ist sie Weltmeister.
Im Jahr 2004 haben wir uns dann ganz bewußt für einen Golden-Rüden entschieden, lange gesucht und endlich unseren ESSEX gefunden. Endlich ist mein Kindheitstraum von einem Golden Retriever wahr geworden. Zu dieser Zeit wußten wir noch nicht, daß es die Show-Linie (Standardlinie) und die sog. Field Trial-Linie (reine Arbeitslinie) gibt.
Mit Essex habe ich erste Erfahrungen mit der Dummyarbeit gemacht und einen riesigen Spaß daran entwickelt. Über das Training haben wir dann auch von den verschiedenen Linien erfahren.
So haben wir uns Anfang 2006 entschieden, unser Rudel durch eine Hündin aus der reinen Arbeitslinie zu vergrößern. Und so kam es, daß unsere kleine Aponi bei uns einzog, worüber wir unendlich glücklich sind. Sie ist eine extrem leichtführige Hündin und es macht mir unheimlich viel Freude, mit ihr zu arbeiten. Ich habe noch nie solch einen problemlosen Hund gehabt. Sie ist einfach nur toll!
Im Juni 2007 haben wir unseren international geschützten Zwinger Rushing Wind's genehmigt bekommen. Im Juni 2009 fiel unser A-Wurf von unserer Hündin Aponi. Sie brachte souverän und völlig selbständig 6 Welpen (3R/3H) zur Welt.
Aus diesem Wurf haben wir unseren kleinen Kamikaze-Keks Lulu bei uns behalten. Auch sie entwickelt sich prächtig. Sie ist ein wahres Energiebündel mit sehr viel will to please. Es macht sehr viel Freude sie auszubilden und ich bin gespannt, wo unser gemeinsamer Weg hinführt.
Mit Essex, Aponi und Lulu trainiere ich regelmäßig im jagdlichen und nichtjagdlichen Bereich (Dummyarbeit) und habe an vielen Prüfungen und Workingtests erfolgreich teilgenommen.
Wir sind Mitglied im DRC e.V., VDH, FCI, RTT e.V., De Gouden Jachthoorn.
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